Für den klimaverträglichen Umbau der Städte stehen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten enorme Investitionskosten an. Dies betrifft Neubau und Sanierung genauso wie die Energie- und Mobilitätsinfrastruktur, denn heute getroffene Investitionsentscheidungen wirken über Jahrzehnte. Wärmeverbünde schaffen die optimalen Bedingungen für die Integration von erneuerbaren Wärmequellen. Die Qualität der energiebezogenen räumlichen Planung wird zum entscheidenden Faktor.

Energieplanung (EP) hat sich in den letzten Jahren in ambitionierten Smart Cities zu einem wichtigen Steuerungsinstrument entwickelt. Unterschiedliche Ansätze werden verwendet um Energierichtplanung (CH) / Energienutzungsplanung (D) / Energieraumplanung (A) in den Stadtadministrationen schrittweise einzuführen. Der Status der Entwicklung und Nutzung dieser Instrumente ist stark abhängig von den individuellen Rahmenbedingungen und entsprechend unterschiedlich. 

Die Entwicklung des Themenfeldes steht erst am Beginn. Die aktuelle Dynamik wirft viele Fragen auf. Über 40 TeilnehmerInnen aus neun Städten in der Schweiz, Deutschland und Österreich beschäftigten sich am 5. Juli 2017 beim D-A-CH Treffen im Schloss Hellbrunn/Salzburg mit spezifischen Fragestellungen aus der Sicht der Stadtplanung. In fünf Arbeitsgruppen diskutierten die VertreterInnen aus Stadtverwaltung und Forschung konkrete Lösungsansätze, Best-Practices und gemeinsame Herausforderungen. Der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit in spezifischen Fragestellung hilft den Städten bei der Entwicklung und Verbesserung ihrer Instrumente und gibt neue Impulse für die Unterstützung nachhaltiger Wärmeversorgungslösungen.

Weitere Informationen finden Sie im internen Bereich der Webseite zum Download (Ergebnisbericht und Präsentationen des Smart City Round Table am 05.07.2017 sowie Präsentationen des trinationalen Austauschtreffens am Vortag).